JU Wadern lobt Antrag der CDU-Stadtratsfraktion zu den Unwetterschäden vom 20. Juni. Erstellung und Umsetzung eines Klimaanpassungskonzeptes für Wadern gefordert. JU würdigt Hilfskräfte für ihren engagierten Einsatz. Thema wird am 09. Oktober im städtischen Ausschuss für Finanzen behandelt.

„Ich freue mich, dass die CDU-Fraktion das Thema Unwetterschutz auf die politische Tagesordnung in Wadern gesetzt hat, damit sich solche Schäden wie am 20. Juni möglichst nicht wiederholen“, so der Waderner JU-Stadtverbandsvorsitzende Michael Molitor. Mitte Juni kam es auf Grund starker Regenfälle in vielen Stadtteilen Waderns zu enormen Überschwemmungen von Straßen und Plätzen, was zu großen Schäden für viele Bürger durch vollgelaufene Kellergeschosse etc. führte. Diesem Thema hat sich die Waderner CDU-Fraktion angenommen und zeitnah nach dem Unwetter einen entsprechenden Antrag an die Verwaltung gestellt. Ziel dieses Antrages der CDU-Fraktion ist es, die nötigen Maßnahmen in Wadern zu ergreifen, um künftig die Entstehung solcher Überschwemmungen und Schäden für die Bürger und den städtischen Besitz zu verhindern und die Rahmenbedingungen für den Einsatz der Katastrophenschutzeinheiten zu verbessern.

Wir würdigen die Maßnahmen, die bereits von Seiten der Stadt getroffen wurden, um solche Schäden in Zukunft zu verhindern. Hier hat die Stadt Wadern einiges getan seit Juni, mehr als viele andere Kommunen. Nichtsdestotrotz sprechen wir uns darüber hinausgehend für die Erstellung und Umsetzung eines umfassenden „Klimaanpassungskonzeptes“ für die Stadt Wadern durch die Verwaltung aus. Ziel des Konzeptes muss die Erarbeitung bedarfsgerechter Maßnahmen zum künftigen Schutz vor solchen Extremwetterereignissen sein. „Wir sehen ein Klimaanpassungskonzept als wichtige Maßnahme gerade für kommende Generationen von Waderner Bürgern an, da die Häufigkeit und Intensität solcher extremer Naturereignisse in Zukunft eher zu- als abnehmen wird“, so Molitor weiter. Wir sind uns an dieser Stelle der finanziellen Situation der Stadt Wadern bewusst, und dass daher nicht jede notwendige Schutzmaßnahme umgehend in Angriff genommen werden kann. Jedoch gibt es aktuell eine Vielzahl von Fördermöglichkeiten für Klimaanpassungskonzepte im Rahmen der Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums, weshalb man dieses Thema zeitnah angehen sollte.

Dank gilt an dieser Stelle den Einsatzkräften der Hilfsdienste, den städtischen Mitarbeitern und allen freiwilligen Helfern, die gute Arbeit bei dem schweren Unwetter im Juni geleistet haben. Nur ihrem enormen Einsatz ist es zu verdanken, dass die Schäden nicht noch um ein Vielfaches höher ausgefallen sind. Wünschenswert wäre es natürlich für Helfer wie Betroffene des Juni-Unwetters gewesen, wenn überhaupt keine Gefahr durch größere Wassermassen bestanden hätte. Um dem künftig vorzubeugen ist es aus unserer Sicht unabdingbar, dass die Stadt ein Klimaanpassungskonzept erarbeitet und umsetzt. Denkbar sind in diesem Rahmen z.B. multifunktionale Flächennutzungen, eine in das Konzept integrierte Stadt-, Verkehrs-, und Entwässerungsplanung sowie ein verbesserter Objektschutz von Seiten der Stadt aus. „All das kann dazu dienen, künftig die Entstehung solcher Wassermassen auf den Straßen und Plätzen in der Stadt Wadern zu erschweren und somit die Folgeschäden für die Bürger zu reduzieren“, so Molitor abschließend.

Der Antrag der CDU-Stadtratsfraktion wird am 09. Oktober im städtischen Ausschuss für Finanzen, Personal, Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Kultur in nichtöffentlicher Sitzung behandelt.